Familientraining · 4.-8. Lebensmonat · Kinder ab 6 Jahren · Indoor · Liestal

Familientraining in der stürmischen Phase

Euer junger Hund zeigt erstes Erkundungsverhalten, bekommt neue Zähne und nimmt aktiv an seiner Umwelt teil. Er ist neugierig, lernwillig und bereit, die Welt zu entdecken. Eine wunderbare Phase, in der Kinder und Hund gemeinsam wachsen können. In unserer Junghundegruppe Beginner für Kinder & Eltern zeigen wir euch, was ihr für ein harmonisches Zusammenleben braucht: Beschäftigungsmöglichkeiten, Leinenhandling, Rückruf und vieles mehr. Ein Kind und ein Elternteil trainieren gemeinsam mit dem Hund. Wir arbeiten in bewusst kleinen Gruppen, damit das Training ruhig und strukturiert bleibt. So kann euer Hund seine natürliche Lernfreude voll entfalten, und ihr lernt als Familie, ihn dabei sicher zu begleiten. In der Beginner-Gruppe stärken wir gemeinsam die Alltagskommandos, fördern motorische Fähigkeiten und bauen Resilienz und Ruhe auf als stabile Grundlage für alles, was noch kommt.

Familientraining Junghundegruppe Beginner

Sturm und Drang regulieren.

Ab dem 4. Lebenmonat

Familientraining Junghundegruppe Beginner

Alter Welpe
4.-8. Lebensmonat
Kinder
Ab 6 Jahren
Voraussetzung
Grundimmunisierung empfohlen
Gruppengrösse
Max. 4 Hunde
Preis
40 CHF / Einheit
Zeit
Mi 16:00–17:00 Uhr
Training
Grundausbildung 
Ziel
Struktur & Alltagssignale

Was wir aufbauen

Gemeinsam trainieren — Kind und Elternteil als Team mit dem Junghund
Erkundungsverhalten begleiten — die natürliche Neugier sinnvoll nutzen und fördern
Orientierung trotz Ablenkung — Übungen, die auch in aufregenden Momenten funktionieren
Leinenführung — so aufgebaut, dass Kinder die Leine sicher und entspannt halten können
Regeln, die im Alltag tragen — wer darf was, wann greift das Elternteil ein
Beschäftigung und Ruhe — sinnvolle Auslastung und entspanntes Miteinander im Wechsel
Zwei Trainer vor Ort — volle Aufmerksamkeit für jedes Familien-Team
Bindung und Vertrauen — eine stabile Basis für euren gemeinsamen Alltag
Gewaltfreie Kommunikation — eindeutig, fair und für euren Hund verständlich
Hinweis zur Trainingsfrequenz

Damit dein Junghund neue Erfahrungen verarbeiten kann, empfehlen wir maximal zwei Einheiten pro Woche. In eurem Alltag ist es sinnvoll, immer wieder kurze Trainingseinheiten einzuplanen, um das in der Gruppe Gelernte zu festigen. 



 zum Junghundetraining

Ernährungsberatung

Rationsanalyse, BARF-Beratung, Futterplanung — evidenzbasiert, individuell, ehrlich. Für jeden Hund, jedes Alter, jeden Bedarf

Personal Coaching

Gibt es ein Thema, das in der Gruppe nicht genug Raum hat? Personal Coaching ist der richtige Rahmen dafür.

Seminar

Theorie ohne Hund. Fundiertes Wissen zu Training & Verhalten


Im Magazin mitlesen

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Wissenswertes
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Voraussetzungen

Was dein Kind mitbringen sollte.

Unser Familientraining richtet sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Als Eltern kennt ihr euer Kind am besten — wir bitten euch, vor der Anmeldung ehrlich einzuschätzen, ob folgende Voraussetzungen gegeben sind.

Euer Kind kann …

Aufgaben und Anweisungen von fremden Erwachsenen annehmen und umsetzen
Sich über 60 bis 90 Minuten konzentrieren und aufmerksam bleiben
Sich ruhig verhalten — ohne lautes Rufen, Rennen oder unkontrolliertes Verhalten
Eine Leine halten und einfache Handzeichen geben
Hinweis zum Lerntempo

Im Familientraining kann der Lernfortschritt für den Hund langsamer sichtbar werden als im regulären Training. Euer Hund arbeitet mit einem Kind, das selbst noch lernt. Der Wert liegt nicht in schnellen Kommandos — er liegt darin, dass Kind und Hund eine sichere, vertrauensvolle Beziehung aufbauen und als Team zusammenwachsen.

Kombination empfohlen

Wenn ihr möchtet, dass euer Hund parallel schnellere Fortschritte macht, empfehlen wir ergänzend das reguläre Gruppentraining. Im Familientraining wachst ihr als Team zusammen — im regulären Training bekommt euer Hund die Präzision und Wiederholung, die er für nachhaltige Fortschritte braucht.

FAQ

Häufigste Fragen zur Junghundegruppe Familie.

Viele Junghunde werden neugieriger, körperlich aktiver und reagieren stärker auf ihre Umwelt. Für Familien bedeutet das: Regeln, Leinenhandling, Ruhephasen und gemeinsame Rituale werden wichtiger. In dieser Phase lernen Kinder nicht nur, dem Hund Signale zu geben, sondern auch zu verstehen, wann ein Junghund überdreht, müde ist oder Führung durch einen Erwachsenen braucht.

Wir arbeiten an Orientierung trotz Ablenkung, ruhigem Leinenhandling, Rückruf, sinnvoller Beschäftigung und Regeln, die im Familienalltag tragen. Ein Kind und ein Elternteil trainieren gemeinsam mit dem Junghund. Dabei achten wir darauf, dass Übungen so aufgebaut sind, dass Kinder mitmachen können, ohne den Hund zu überfordern oder die Verantwortung alleine zu tragen.

Familientraining hat mehr Ebenen als klassisches Gruppentraining: Hund, Kind und Elternteil lernen gleichzeitig. Zwei Trainer ermöglichen es, die Hunde im Blick zu behalten und parallel die Kinder und Eltern gut anzuleiten. So bleibt das Training ruhiger, sicherer und jedes Familien-Team bekommt die Aufmerksamkeit, die es braucht.

Ja, aber nur phasenweise und passend zur Situation. Gerade Junghunde können plötzlich ziehen, springen oder auf Reize reagieren. Deshalb bleibt ein Elternteil immer verantwortlich und entscheidet gemeinsam mit dem Trainer, wann das Kind führen kann. Ziel ist nicht, dass Kinder den Hund kontrollieren, sondern dass sie sicher, ruhig und verständlich mit ihm zusammenarbeiten.

Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein wichtiger Moment im Training. In der Junghundephase werden Umweltreize stärker, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle sind noch im Aufbau. Wir arbeiten deshalb mit kurzen Sequenzen, hoher Motivation, Wiederholungen und gut dosierten Pausen. Wenn ein Thema sehr stark ausgeprägt ist, empfehlen wir ergänzend Personal Coaching.

Im Familientraining steht das Zusammenspiel zwischen Kind, Elternteil und Hund im Vordergrund. Das reguläre Junghundetraining bietet mehr Wiederholung, mehr Präzision und stärkeren Fokus auf die erwachsene Bezugsperson. Beide Formate können sich gut ergänzen: Familientraining stärkt den gemeinsamen Alltag, reguläres Gruppentraining festigt die Ausbildung deines Junghundes.

Ja, solange dein Kind grundsätzlich bereit ist, Aufgaben von fremden Erwachsenen anzunehmen und sich ruhig auf die Situation einzulassen. Unsicherheit ist kein Ausschlussgrund. Wir bauen die Übungen so auf, dass dein Kind Schritt für Schritt Vertrauen entwickeln kann. Bei starker Angst oder Belastung schauen wir gemeinsam, ob zuerst ein anderes Format sinnvoller ist.

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